Sehr geehrte Besucher,

wir möchten Sie hiermit darüber informieren, dass unsere Beratungstelle in Schwäbisch Hall, Sparkassenplatz 6 am 22.12.2016 und am 23.12.2016, sowie vom 02.01 – 05.01.2017 geschlossen ist.

vielen Dank für Ihr Verständnis

Ab dem 01.12.2016 bis zum 01.04.2017 ist die Beratungsstelle am Donnerstag von 15.00 bis 17.00 Uhr geöffnet.

Danach können Sie uns wieder wie gewohnt von 16.00 bis 18.00 Uhr erreichen.

Auch in diesem Jahr veranstalten wir wieder 2 Weihnachtsbasare.
Zu diesem Anlass möchten wir Sie ganz herzlich einladen.
Die jeweiligen Termine können Sie unter der Rubrik „Termine“ einsehen.

Alternativ können Sie auch diesen Link folgen.

„Wir wollten einfach mal aus dem (Klinik-) Alltag rauskommen und gemeinsam schöne Momente genießen“, so Benni Wollmershäuser. Dafür hatte der Krebsverein Schwäbisch Hall extra ein Segelboot am Bodensee gebucht. Benni und 9 weitere junge Betroffene aus dem Landkreis machten sich am Freitag auf den Weg, zusammen mit Susanne Hipp vom Krebsverein. Die VR Bank Schwäbisch Hall Crailsheim und das Autohaus Koch unterstützen den Ausflug unserer Gruppe.

Nachmittag kamen wir in Leibertingen an, Familie Hipp stellte uns großzügig ihr Haus als Unterkunft zur Verfügung. Später wurde noch die Burg Wildenstein besichtigt, die kurz vor Sonnenuntergang eine tolle Aussicht aufs Donautal bot. Wir saßen noch länger beisammen, es wurde viel geredet und gelacht.

Gruppenfoto Segeltour 2016

Bodenseeausflug Am frühen Samstagmorgen ging es dann nach Bodman-Ludwigshafen am Bodensee und die erste Gruppe ging gleich an Bord. Die anderen hielten sich währenddessen in Überlingen auf, wo man über den Krämermarkt schlendern und im Café das überraschend gute Wetter genießen konnte. Nach 3 Stunden wurde dann gewechselt, und die andere Hälfte der Gruppe ging an Bord. Wer mochte, dufte auch mal das Steuer übernehmen und mit Anleitung des Skippers selbst ein bisschen kreuzen (gegen den Wind segeln). Man konnte sich aber auch einfach an Deck entspannen und ein bisschen träumen.

Nachdem wir alle ausgiebig die Zeit auf dem See genossen hatten, ging es im Anschluss gemeinsam zur Gaststätte Haldenhof. Von dort hatte man einen besonders schönen Blick über den Bodensee – perfekt, um den Abend ausklingen zu lassen.

Albert Ilg: „Wir sind alle stark, jeder auf seine Weise und jeder in dem Maße, wie er es für sich braucht. Fehlt Einem mal die Kraft, fangen wir ihn in der Gruppe auf! An diesem Wochenende habe ich mal wieder gemerkt, was für tolle Menschen sich hier gefunden haben.“

Am Sonntagmorgen machte man sich dann mit vielen tollen Erinnerungen auf den Heimweg.

Einen herzlichen Dank an alle, die diesen Ausflug ermöglicht haben, besonders an Susanne Hipp, die immer ein offenes Ohr für uns alle hatte!

Eine Einführung in „Palliative Care“

Die ambulante Krebsberatungsstelle des Krebsvereins Schwäbisch Hall e.V. plant eine Reihe von Veranstaltungen mit fachlichen Kurzreferaten und offenem Erfahrungsaustausch unter Betroffen zu unterschiedlichen, erkrankungsrelevanten Themen.

Dazu treffen wir uns immer am Donnerstag von 17 bis 18 Uhr am Sparkassenplatz 6 in 74523 Schwäbisch Hall.

Susanne Hipp, die Psychoonkologin der Krebsberatungsstelle und auf W5, der onkologischen Station mit Palliativbetten im Diakoniekrankenhaus, ist eine der ersten Absolventinnen des interdisziplinären Masterstudiengangs Palliative Care an der Universitätsklinik in Freiburg, Klinik für Palliativmedizin unter Frau Professor Dr. Becker.

Palliative Care ist ein Ansatz, der die Lebensqualität von Patienten und ihren Familien verbessert, die sich mit Problemen konfrontiert sehen, wie sie mit lebensbedrohlichen Erkrankungen verbunden sind (WHO-Definition). Frau Hipp wird Palliative Care als ein Gesamtkonzept darstellen, das neben einer bestmöglichen Schmerztherapie und Symptomkontrolle eine Integration der psychischen, sozialen und spirituellen Bedürfnisse der Patienten, der Angehörigen und des Behandlungsteams sowohl während der Erkrankung, als auch beim Sterben des Patienten und in der Zeit danach umfasst. Palliative Care beinhaltet Kompetenz in wichtigen Fragen der Kommunikation und Ethik. Sterben und Tod werden als natürlicher Teil des Lebens akzeptiert. Durch eine Bejahung des Lebens soll der Tod weder beschleunigt noch hinausgezögert werden.

Frau Hipp steht Ihnen für all Ihre Fragen zur Verfügung.

Sollten Sie betroffen sein, dann kommen Sie zum Treff im Krebsverein am 10. November 2016 um 17 Uhr.

Für diese Veranstaltungen ist keine Anmeldung notwendig.

Die Teestunden im Krebsverein enden mit „Einführung in Palliative Care“ (Susanne Hipp M.Sc.) am 10.November 2016.

Bedürfnisse und Belastungen der Angehörigen von Krebspatienten

Die ambulante Krebsberatungsstelle des Krebsvereins Schwäbisch Hall e.V. plant eine Reihe von Veranstaltungen mit fachlichen Kurzreferaten und offenem Erfahrungsaustausch unter Betroffen zu unterschiedlichen, erkrankungsrelevanten Themen.

Dazu treffen wir uns immer am Donnerstag von 17 bis 18 Uhr am Sparkassenplatz 6 in 74523 Schwäbisch Hall.

Bei der Teestunde am 27. Oktober wollen wir das Umfeld des Patienten in den Blick nehmen:

die An- und Zugehörigen.

Die Konfrontation mit Krankheit und Tod löst vielfältige Belastungssituationen aus. So können sich diffuse emotionale Belastungen wie zum Beispiel Hoffnungslosigkeit und Ängste auf alle anderen Bereiche auswirken.

Ein Patient wird für seine Familie unerträglich, weil seine Ängste für ihn selber unerträglich sind. Eine Krebserkrankung, eine ggf. zum Tode führende Erkrankung betrifft immer das Leben aller Familienmitglieder und gefährdet die Integrität und das Funktionieren eines Familiensystems.

Erkrankung und Behandlung erzeugen Veränderungen der gewohnten Familienstruktur, stellen die Rollenverteilung in Frage und erfordern von den Familienmitgliedern sowohl Flexibilität, etablierte Regeln und Beziehungsmuster zu verändern als auch die Bereitschaft, sich selber mit dem Thema Krankheit, Versehrtheit, Sterben und Tod auseinanderzusetzen.

Korrespondierend zu der schwierigen Situation der Patienten, befinden sich auch die Angehörigen von onkologischen Patienten in einer psychischen Ausnahmesituation. Ihre Belastung bleibt in der Intensität nicht hinter der der Patienten zurück, so dass man die Angehörigen in der Onkologie und der Palliativmedizin auch als „Patienten zweiter Ordnung“ bezeichnen könnte.

Was macht die Situation der Angehörigen von onkologischen Patienten aus?

Wie erleben Sie die Erkrankung ihres Angehörigen? Was macht ihre Situation so schwierig?

Was sind die spezifischen Belastungen und wie kann man Ihnen vielleicht begegnen?

Ein offener Austausch in einer Gruppe Gleichbetroffener wird angestrebt.

Solltest Du betroffen sein, dann komm zum Treff im Krebsverein am 27. Oktober 2016 um 17 Uhr.

Für diese Veranstaltungen ist keine Anmeldung notwendig. Im Falle von Fragen stehen Arietta U. unter Handy 0173-8577521 oder die Psychoonkologin der Krebsberatungsstelle Frau Susanne Hipp unter Tel.: 0791-89402 gerne zur Verfügung.

Weitere Themengruppen sind (am 10. November „Was ist Palliative Care“ mit Susanne Hipp, M.Sc. in Palliative Care, Psychoonkologin