Die positiven Einflüsse von Sport bei Krebspatienten wurden in letzter Zeit vermehrt in klinischen Studien untersucht und belegt. Über seine persönlichen Erfahrungen mit dem Thema „Sport und Krebs“ berichtet der aus München stammende Triatleth Reinhold Humbold in der nächsten öffentlichen Mitgliederversammlung des Krebsvereins Schwäbisch Hall.

Humbold (Jahrgang 1948) kam 1985 zum Triathlon. Im Laufe seiner Karriere konnte er als Altersklassensportler bis jetzt 17 Deutsche Meistertitel, zwei EM-Titel, sowie sechs Weltmeistertitel auf allen Distanzen gewinnen. Beim berühmten „Ironman“ auf Hawaii siegte er 2005 in seiner Altersklasse und stellte einen neuen Altersklassenrekord auf, der bis 2012 bestand Seine Bestzeit auf der „Ironman“-Distanz (3,86 km Schwimmen, 180,2 km Radfahren und 42,195 km Laufen) stellte er 1995 im Rahmen der Europameisterschaften mit 9:28:01 Stunden beim Jümme-Triathlon auf. Humbold gilt damit als erfolgreichster deutscher Amateur und Altersklassentriathlet.

„Sport ist mein Lebenselixier“, sagt Humbold und blieb diesem Motto trotz eines im Jahr 2012 diagnostizierten Krebsleidens immer treu. 2015 konnte er beim „Ironman Hawaii“ seine Altersklasse 65-69 in 11:53:39 Stunden sogar gewinnen.

Der Ausnahmesportler spricht beim Krebsverein Schwäbisch Hall zum Thema „Ist Sport und Krebs vereinbar“.Die Versammlung, die als offener Abend geplant ist, findet am

Dienstag, 19. April, ab 18.30 Uhr, im Salon Anna Büschler (dritter Stock/Sibylla-Egen-Haus) bei der Touristik Information Schwäbisch Hall am Markt 9 statt.

Quelle: Haller Tagblatt