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Heute war eine Gruppe von jungen Erwachsenen aus Stuttgart in der Krebsberatungsstelle zu Gast.

Die Jugendlichen absolvieren gerade ein „freiwilliges soziales Jahr “ (FSJ) in pflegerischen Berufen und haben sich bei Frau Schroeter, Frau Hipp und Frau Messner über die Aufgaben der Krebsberatung informiert.

Sehr geehrte Besucher,

wir möchten Sie hiermit darüber informieren, dass unsere Beratungstelle in Schwäbisch Hall, Sparkassenplatz 6 am 22.12.2016 und am 23.12.2016, sowie vom 02.01 – 05.01.2017 geschlossen ist.

vielen Dank für Ihr Verständnis

Ab dem 01.12.2016 bis zum 01.04.2017 ist die Beratungsstelle am Donnerstag von 15.00 bis 17.00 Uhr geöffnet.

Danach können Sie uns wieder wie gewohnt von 16.00 bis 18.00 Uhr erreichen.

Eine Einführung in „Palliative Care“

Die ambulante Krebsberatungsstelle des Krebsvereins Schwäbisch Hall e.V. plant eine Reihe von Veranstaltungen mit fachlichen Kurzreferaten und offenem Erfahrungsaustausch unter Betroffen zu unterschiedlichen, erkrankungsrelevanten Themen.

Dazu treffen wir uns immer am Donnerstag von 17 bis 18 Uhr am Sparkassenplatz 6 in 74523 Schwäbisch Hall.

Susanne Hipp, die Psychoonkologin der Krebsberatungsstelle und auf W5, der onkologischen Station mit Palliativbetten im Diakoniekrankenhaus, ist eine der ersten Absolventinnen des interdisziplinären Masterstudiengangs Palliative Care an der Universitätsklinik in Freiburg, Klinik für Palliativmedizin unter Frau Professor Dr. Becker.

Palliative Care ist ein Ansatz, der die Lebensqualität von Patienten und ihren Familien verbessert, die sich mit Problemen konfrontiert sehen, wie sie mit lebensbedrohlichen Erkrankungen verbunden sind (WHO-Definition). Frau Hipp wird Palliative Care als ein Gesamtkonzept darstellen, das neben einer bestmöglichen Schmerztherapie und Symptomkontrolle eine Integration der psychischen, sozialen und spirituellen Bedürfnisse der Patienten, der Angehörigen und des Behandlungsteams sowohl während der Erkrankung, als auch beim Sterben des Patienten und in der Zeit danach umfasst. Palliative Care beinhaltet Kompetenz in wichtigen Fragen der Kommunikation und Ethik. Sterben und Tod werden als natürlicher Teil des Lebens akzeptiert. Durch eine Bejahung des Lebens soll der Tod weder beschleunigt noch hinausgezögert werden.

Frau Hipp steht Ihnen für all Ihre Fragen zur Verfügung.

Sollten Sie betroffen sein, dann kommen Sie zum Treff im Krebsverein am 10. November 2016 um 17 Uhr.

Für diese Veranstaltungen ist keine Anmeldung notwendig.

Die Teestunden im Krebsverein enden mit „Einführung in Palliative Care“ (Susanne Hipp M.Sc.) am 10.November 2016.

Bedürfnisse und Belastungen der Angehörigen von Krebspatienten

Die ambulante Krebsberatungsstelle des Krebsvereins Schwäbisch Hall e.V. plant eine Reihe von Veranstaltungen mit fachlichen Kurzreferaten und offenem Erfahrungsaustausch unter Betroffen zu unterschiedlichen, erkrankungsrelevanten Themen.

Dazu treffen wir uns immer am Donnerstag von 17 bis 18 Uhr am Sparkassenplatz 6 in 74523 Schwäbisch Hall.

Bei der Teestunde am 27. Oktober wollen wir das Umfeld des Patienten in den Blick nehmen:

die An- und Zugehörigen.

Die Konfrontation mit Krankheit und Tod löst vielfältige Belastungssituationen aus. So können sich diffuse emotionale Belastungen wie zum Beispiel Hoffnungslosigkeit und Ängste auf alle anderen Bereiche auswirken.

Ein Patient wird für seine Familie unerträglich, weil seine Ängste für ihn selber unerträglich sind. Eine Krebserkrankung, eine ggf. zum Tode führende Erkrankung betrifft immer das Leben aller Familienmitglieder und gefährdet die Integrität und das Funktionieren eines Familiensystems.

Erkrankung und Behandlung erzeugen Veränderungen der gewohnten Familienstruktur, stellen die Rollenverteilung in Frage und erfordern von den Familienmitgliedern sowohl Flexibilität, etablierte Regeln und Beziehungsmuster zu verändern als auch die Bereitschaft, sich selber mit dem Thema Krankheit, Versehrtheit, Sterben und Tod auseinanderzusetzen.

Korrespondierend zu der schwierigen Situation der Patienten, befinden sich auch die Angehörigen von onkologischen Patienten in einer psychischen Ausnahmesituation. Ihre Belastung bleibt in der Intensität nicht hinter der der Patienten zurück, so dass man die Angehörigen in der Onkologie und der Palliativmedizin auch als „Patienten zweiter Ordnung“ bezeichnen könnte.

Was macht die Situation der Angehörigen von onkologischen Patienten aus?

Wie erleben Sie die Erkrankung ihres Angehörigen? Was macht ihre Situation so schwierig?

Was sind die spezifischen Belastungen und wie kann man Ihnen vielleicht begegnen?

Ein offener Austausch in einer Gruppe Gleichbetroffener wird angestrebt.

Solltest Du betroffen sein, dann komm zum Treff im Krebsverein am 27. Oktober 2016 um 17 Uhr.

Für diese Veranstaltungen ist keine Anmeldung notwendig. Im Falle von Fragen stehen Arietta U. unter Handy 0173-8577521 oder die Psychoonkologin der Krebsberatungsstelle Frau Susanne Hipp unter Tel.: 0791-89402 gerne zur Verfügung.

Weitere Themengruppen sind (am 10. November „Was ist Palliative Care“ mit Susanne Hipp, M.Sc. in Palliative Care, Psychoonkologin

Sozialrechtliche Fragen bei einer Krebserkrankung

Die ambulante Krebsberatungsstelle des Krebsvereins Schwäbisch Hall e.V. plant eine Reihe von Veranstaltungen mit fachlichen Kurzreferaten und offenem Erfahrungsaustausch unter Betroffen zu unterschiedlichen, erkrankungsrelevanten Themen.

Dazu treffen wir uns immer am Donnerstag von 17 bis 18 Uhr am Sparkassenplatz 6 in 74523 Schwäbisch Hall.

Krebs – eine Diagnose, die Angst macht und die von Trauer, manchmal Wut oder Hilflosigkeit begleitet wird. Eine Zeit, in der Betroffene selbst, aber auch deren Familien, Angehörige und Freunde Hilfe und viel Information brauchen. Wenn Sie an Krebs erkrankt sind und für längere Zeit nicht berufstätig sein können, ist es wichtig zu wissen, auf welche Sozialleistungen Sie Anspruch haben. Unser Sozialstaat bietet Ihnen im Krankheitsfall zahlreiche Hilfen an.

Was macht die Situation der Angehörigen von onkologischen Patienten aus? Wie erleben Sie die Erkrankung ihres Angehörigen? Was macht ihre Situation so schwierig? Was sind die spezifischen Belastungen und wie kann man Ihnen vielleicht begegnen? Ein offener Austausch in einer Gruppe Gleichbetroffener wird angestrebt.

Wir möchten uns in dieser Teestunde mit den folgenden Fragen beschäftigen:

  • Wer hat Anspruch auf Sozialleistungen ?
  • Was kann ich beantragen ?
  • An welche Institution muss ich mich wenden ?
  • Welche Rehabilitationsmöglichkeiten gibt es für Krebskranke ?
  • Wie werden sie beantragt ?
  • Kann ich einen Schwerbehindertenausweis bekommen ?
  • Wie sieht die berufliche Wiedereingliederung aus ?
  • Gibt es Zuschüsse für in finanzielle Not geratene Patienten ?

Für diese Veranstaltungen ist keine Anmeldung notwendig. Im Falle von Fragen stehen Ihnen die Mitarbeiterinnen der Krebsberatungsstelle gerne zur Verfügung – Tel.: 0791-89402

Weitere Themengruppen sind (am 27. Oktober 2016 „Bedürfnisse und Belastungen der Angehörigen der Krebspatienten“ mit Susanne Hipp, M.Sc. in Palliative Care, Psychoonkologin – am 10. November „Was ist Palliative Care“ mit Susanne Hipp, M.Sc. in Palliative Care, Psychoonkologin